Das Buch
AUTOR(EN) Annette Hohberg VERLAG Knaur HC SEITENZAHL 352 AUSSTATTUNG HC + SU HC PREIS EUR (D) 14,99 ISBN3-426-65267-6 ISBN 978-3-426-65267-1 ERSCHEINUNGSTERMIN 01.03.2012 GENRE Schicksal & Familiengeheimnisse
Dieses Buch ist lieferbar.- INHALT
- REZENSIONEN
- LESERSTIMMEN
Ein Sommer wie dieser
RomanEs ist ein herrlicher Sommer. Klara und Stephan sind Anfang 20, als sie sich in Italien kennenlernen und ineinander verlieben – bis eine unglückliche Verkettung von Umständen sie trennt. Die Jahre vergehen, jeder führt sein eigenes Leben. Durch einen pikanten Zufall begegnen sie sich Jahrzehnte später wieder und entdecken, dass sie noch immer dieselben starken Gefühle füreinander haben. Doch Klara ist verheiratet und hat eine erwachsene Tochter, und Stephan ist Single, Literaturprofessor und hat seine Affären. Sollen sie das wirklich alles aufgeben und den Sprung ins Ungewisse wagen? Es kommt der Tag, da müssen sie eine Entscheidung treffen …
Rezensionen
Wienerin | Mai-Ausgabe
"Herz-Schmerz-Roman für alle, die wider besseren Wissens an die eine große Liebe glauben."
Petra - Buch Special | Mai 2012
"Die Geschichte von Klara und Stephan stellt große Beziehungsfragen - und unterhält dabei blendend."
Luzerner Rundschau | 20.04.2012
"Eine mitreißend erzählte Liebesgeschichte voller Gefühle und Leidenschaft! Wunderbare Sommerlektüre über die große Liebe, unerfüllte Träume und schmerzliche Entscheidungen."
Leserstimmen
Maren | 29.03.2012
Modernes Märchen„Wunderbar! Das Buch hat mir so gut gefallen, ich habe es in einem Rutsch durchgelesen! Schade, dass es nach 347 Seiten vorbei ist, ich würde gerne mehr aus dem Leben von Stephan und Klara erfahren. Ich habe mitgelitten und fand es einfach wunderbar, bitte Frau Hohberg schreiben sie weiter solche romantischen Liebesgeschichten! Ich bin begeistert!”
Ricarda | 28.03.2012
Ein sehr außergewöhnliches Buch„Bei dieser Rezension werde ich über den Inhalt kein weiteres Wort verlieren. Die Kurzbeschreibung sollte ausreichen. Vielmehr möchte ich auf den Schreibstil von Annette Hohberg hinweisen, denn es wäre zu schade diesen außer Acht zu lassen. Kurz, prägnant, kraftvoll – das sind die Worte, die mir zuerst einfallen, wenn ich an dieses Buch denke. Und genau so ist eben der Schreibstil. Annette Hohberg versteht es mit kurzen Sätzen ausdrucksvoll zu unterhalten. Sie lässt wunderbare Sätze erst richtig wirken, durch diese reduzierte Art Dinge zu beschreiben. Man dürstet regelrecht nach mehr. Und bekommt es auch! Annette Hohberg zaubert mit ihrem Schreibstil aus Nebensächlichkeiten etwas ganz besonderes, aufregendes und schönes. Die Spannung trägt sich dadurch fast wie von selbst durch das ganze Buch. Mitreißende Wendungen steigern sie noch zusätzlich. Zeitweise verspürte ich den Wunsch mich in den wunderschönen Wortspielen der Autorin zu verlieren, die Augen zu schließen und Sprache einfach nur Worte, Zeilen und Sätze sein zu lassen. Ich kann das gar nicht ausdrücken, wie sehr sie mich berührt haben. Das Buch ist eines der schönsten, welches ich in der letzten Zeit gelesen habe. So recht kann ich nicht beschreiben, was es eigentlich ausmacht. Ist es die Story, der Schreibstil oder sind es die Figuren? Vielleicht ist es auch die stille Aufforderung die Liebe zu nutzen und nicht sie zu vergeuden. Fazit: In jedem Fall ist es ein Buch, was gelesen werden muss!”
Sarah | 15.03.2012
Tiefgang vs SEx„Nachdem ich bei einem Gewinnspiel das vorliegende Buch gewonnen hatte, wollte ich es auch zügig lesen. Zumal diese interessante Liebesgeschichte genau nach meinem Geschmack zu sein schien. Der Einstieg in die Welt von Klara und Stephan ist Hohberg exquisit gelungen. Anschaulich und emotional greifbar baut sie die Liebesgeschichte zwischen den jungen Protagonisten auf. Dabei lässt sie ein Bild entstehen, dass einerseits die Verliebtheit und auf der anderen Seite die Ernsthaftigkeit dieser Gefühle hautnah miterleben lässt. Die Protagonisten sind sehr gut ausgewählt worden. Mit viel Liebe zum Details lässt sie die Figuren zum Leben erwachen. Es sind Personen wie du und ich, wodurch ihre Situation noch realistischer erscheint. Obwohl die Liebesgeschichte nur kurz beschrieben wird, hat man das Gefühl, mit Klara zu leiden, als Stephan nicht kommt. Die Hintergründe sind unbegreiflich und genau damit packt sie den Leser. Doch nicht nur mit dieser unbeschreiblich frischen Liebe und dem unsagbarem Schmerz konnte mich die Autorin auf den ersten Seiten überzeugen. Hohberg ist eine Autorin, die es versteht mit Worten zu spielen. Man merkt wie sehr sie das geschrieben Wort selbst liebt. Sie wirft mit Sätzen aus Klassikern um sich, achtet genau auf ihre Wortwahl, wählt eine gehobene Sprache und bleibt trotzdem in einer Leichtigkeit hängen, die für einen zügigen und angenehmen Lesefluss sorgt. Dabei setzt die Autorin auf eine Perspektiv-Wahl, die nicht besser hätte gewählt werden können. Mit gekonnten Sprüngen, die durch jeweils neue Kapitel hervorragend abgegrenzt sind, lässt sie den Leser bestimmte Situationen aus der Sicht von Klara oder Stephan erleben. Genauso berücksichtigt sie ihre Tochter und ihren Mann. Dadurch sind die Eindrücke und Emotionen noch stärker präsent. Wer jetzt denkt, dass Hohberg nur auf Liebesgeschichte setzt, sollte die Finger von dem Buch lassen, denn der Tiefgang in dieser Lektüre ist nichts für Leser trivialer Kost. Die Autorin benutzt die Ausgangssituation, um einerseits diese erste große Liebe, die man wohl nie vergessen wird, aufzugreifen. Auf der anderen Seite befasst sie sich mit der freundschaftlichen und routinierten Liebe, die nach einem Ausbruch schreit. Diese Verwicklungen, die ein kurzer Sommer mit sich ziehen kann, stellt sie authentisch dar. Es regt zum Nachdenken an und ist trotzdem so leicht zu lesen. Unterbrochen wird dieser exklusive Lesegenuss in meinen Augen von der Sexualität. Er bietet einen absoluten Kontrast zu der tiefgründigen, verzwickten und sanften Liebesgeschichten. Immer wieder bricht die Autorin aus und geht detailliert auf feuchte Spalten oder harte Schwänze ein. Für mich war das Ganze einfach zu viel und deplatziert. Vorher ist alles noch so gehoben ausgedrückt, ein gelungenes Wortspiel, und plötzlich wird es umgangssprachlich, wenn zum Beispiel Stephan seine Finger die Porille entlang gleiten lässt, um endlich die feuchte Spalte erkunden zu dürfen. Sicherlich finden dies manche ansprechend, und sicherlich zeigt es die Vielfalt der Autorin, aber mein Geschmack hat sie damit nicht getroffen. Ohne den Ausgang verraten zu möchten, sei gesagt, dass er einerseits emotional verständlich, auf der anderen Seite nicht das wäre, was ich persönlich gemacht hätte. Er lässt die Protagonistin noch eine Spur naiver erscheinen, als ich sie vorab schon eingeschätzt hätte. Wobei es nicht an der Protagonistin liegt, sondern in meinen Augen an der Umsetzung der Autorin. Schon vorher hat mich gestört, dass sie zwei Figuren Anfang 20 so naiv dargestellt hat. Obwohl es kein Internet gab und auch keine Handys, hätte man den anderen finden können, hätte man gewollt. Mag sein, dass man in der Verliebtheit nicht an Nachnamen, Adressen und Telefonnummern gedacht hat, dass will ich nicht abstreiten, aber Klara hätte ohne weiteres den Onkel in Italien ansprechen können, statt in der Touristeninformation anzurufen. Genauso hätte sie in die Vorlesung gehen können, da sie wusste, wo er studiert und vor allen Dingen, was er studiert. Selbst unter Berücksichtigung der Tatsache, dass er ein Jahr nach Südamerika wollte, hätte sie ihn danach ausfindig machen können. Genauso wie Stephan wusste, dass sie studiert und das ihr Vater Lehrer in Hamburg ist. Wäre ich so verliebt gewesen, ich hätte den anderen gefunden. Die Frage, ob es sich lohnt für eine unerforschte Jugendliebe, die auf einem kurzen Sommerflirt und sexuellem Anziehungskraft basiert, seine Ehe wegzuwerfen, gerade wo sich der Mann öffnet, das muss, wie die Protagonistin, jeder selbst entscheiden. Fakt ist jedoch, dass solche Beziehungen auch später nur auf sexueller Anziehungskraft basieren und die Zukunftschancen eher gering sind. Und das hier zwischen den Protagonisten nur die Erinnerung und diese sexuelle Anziehung für ein Aufleben sorgt, zeigt, dass sie sofort miteinander ins Bett gehen. Wie die Protagonistin sich entscheidet, und warum, müsst ihr jedoch selbst lesen. Risiko mit einem Mann, der keine festen Bindungen mag, oder Sicherheit und die Chance auf einer Verbesserung der letzten 20 Ehejahre. Auf Grund der Wortgewandtheit, des lebendigen Stil und dem Tiefgang ist das Buch trotz stellenweise naiver Voraussetzungen und umgangssprachlichen sexuellen Auslebungen das Buch ein Highlight. Ich habe angefangen und konnte es nicht aus der Hand legen. Spannend, ernst, nachdenklich, romantisch, emotional und realistisch. Für mich mein erster Hohberg und sicherlich nicht mein letzter.”
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Veranstaltungen
19.06.2012 | MüNSING
Annette Hohberg liest aus ihrem neuen Roman "Ein Sommer wie dieser"
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